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etwas längerer Handtext, der nicht 16 Zeilen lang ist

Die Beine in die Hand nehmen
Ich zittere. Schweißtropfen rollen mir die Schläfe hinab. Diese qualvollen Schmerzen sind nicht mehr länger durchzustehen. Es ist wie Mutter Natur es grausam vorgesehen hat, nur die Besten überleben. Warum eigentlich? Mein Zwerchfell zuckt unwillkürlich. Hier liege ich auf dieser türkisen, ins Grüne gehenden Turnmatte und stöhne. Warum eigentlich? Wie Rindvieh behandelt man uns hier. Wir sind eingesperrt in dieser Halle. Der Meister der Folter, unser Turnlehrer stapft diktatorisch an uns Liegenden vorbei. Er muss sich nicht anstrengen, sich nicht abmühen mit irgendwelchen Liegestütz und Situps. In seinen Augen funkelt der blanke Horror. Aber nicht der Passive, sondern der Aktive. Ich weiß was jetzt kommt. Das Schlimmste, so wie Mutter Natur es für uns vorgesehen hat. Der Lehrer bleibt stehen, nicht abrupt sondern schön langsam. Dann spitzt er seine trockenen Lippen und sagt monoton: „Nehmt… die Beine in …die … Hand. Jetzt.“ Zitternd erhebe ich mich. Marschiere zu der Startlinie, die ich Lebenslauf getauft hatte und warte auf das Unvermeidliche.
Meine Kollegen sehen genau aus wie ich. Müde, durchtrainiert und schweißgebadet. Nun stehen wir da und hoffen.
Der Lehrer tritt näher und sagt mit leiser, drohender Stimme: „Nehmt… die Beine … in die Hand.“ Das Gleiche was er vorher auch gesagt hatte.
Nun passierte es.
Ein Ratschen, wie on durchnässtem Karton. Karge Schreie des Entsetzens. Stöhnen. Flehen. Doch der Meister lächelt nur grausam. „Auch… die anderen.“, sagt er gleichmütig.
Alles setzen sich hin auf den kalten Boden, ich mich auf den Lebenslauf.
    Irgendwie habe ich mich schon an das Beinabnehmen gewöhnt. Jede Woche zweimal, das überwindet man. Dennoch war es keineswegs angenehm. Ein weiteres Ratschen, dann haben wir alle unsere Beine in den Händen. Man sieht deutlich wer schon entwickelter ist als die anderen. Ein paar Schenkel sind mit spiegelglatter Oberfläche gestraft, andere mit krausem Haar überwuchert. Die zeigen ihre Beine gerne her, die anderen verstecken sie nur.
    Ich versuche auf meinem rücken zu sitzen, bedacht darauf meine Beine nicht liegen zu lassen.
„Auf … meinen Pfiff.“, kam die dumpfe Kriegserklärung von Seiten des Lehrers.
Ich schlottere nun. Kalt ist es ohne Beine.
Ein schriller Pfiff. Ein heftiges Atmen und wir versuchen alle mit unseren Beinen in den Händen loszusprinten. Kein Blutstropfen ist auf der Bahn zu sehen, wie man vermuten würde.
Ein paar nehmen ihre Beine in den Mund, jedoch ohne ersichtlichen Erfolg. Der Meister schreit ein paar an, … mit Erfolg.
Rennen ohne Beine ist schwierig. Wenn man sein Gehwerkzeug weg legen könnte, könnte man auf den Händen laufen, denn viel Gewicht wäre dann weg.
So ist er eben… der Lebenslauf.
Jakob Lundwall 5i     LIT   SEI     
5.11.06 16:45


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Einer meiner Handtexte(auch etwas länger....*

Linda Pospichal 5a LIT SEI

Von Hand(schuh) zu Hand(schuh) gehen



Solange ich denken kann, waren Handschuhe schon immer eine Minderheit auf dieser Erde.
Niemand hat sich je darum gekümmert, ob wir misshandelt wurden (also achtlos in die Ecke geworfen, oder zerknittert irgendwo unter dem Bett verstaubten).
Doch nun wird sich endlich etwas ändern, an der wirklich schrecklichen Situation unter der wir, die Generation der Samt-Handschuhe schon seit etlichen Jahrhunderten leiden.
Wir werden die Welt verändern, überall wird man Statuen von überlebensgroßen Handschuhen anbringen, und uns verehren und preisen.
Wir werden an die Macht kommen, und es wird nicht mehr lange dauern!
Aber natürlich geht das nicht von Heute auf Morgen, aber ein entscheidender Schritt wurde schon getan: Überall gibt es Boten-Handschuhe die von Ort zu Ort ziehen, um die grausame Unterdrückung unserer Rechte ans Tageslicht zu bringen.
Ich werde Ihnen jetzt erklären wie unser weltweites Kommunikations-Netz funktioniert:
Ein Handschuh greift seinem nächsten ein bisschen unter die Arme. Es gibt einige Organisationen(z.B.: „Rettet die Handschuhe!“ , und „Freedom4Gloves“ sowie der „WorldWideFund-of-Saving-the-Gloves“, kurz: “WWFSG“.....), die von einem Handschuh zum anderen gehen, jeden Handschuh informieren was man gegen diese gewaltsamen Untaten tun kann. Wir wandern zu jedem noch so misshandelten Handschuh um ihm zu helfen, um ihn/sie in Kenntnis zu setzen dass er/sie ein Recht auf Würde und ein anständiges Leben hat!
Und um ihn/sie darauf hinzuweisen, dass auch Spenden herzlich Willkommen wären, mit denen sich einige Projekte finanzieren lassen könnten.
Also wenn auch Sie jetzt der Meinung sind etwas für die Minderheit der unterdrückten Handschuhe tun zu wollen, dann melden Sie sich unter www.handschuhe-fuer-handschuhe.com an und helfen sie uns an die Weltherrschaft zu kommen.


 

 

 

 

 

 

......

ja mir is grad aufgfallen dass ich noch überhaupt nix hier rein gstellt hab....

tJa des werd ich jetzt wohl nachholen müssen...:D

bussaL Linda

8.11.06 11:50


ach ja......

Falls wer noch Redewendungen braucht:

Hier sind einige....

 

 

Redewendungen mit Kragen/Hand/Handschuhe


die Finger / Hand / Hände im Spiel haben->> etwas (im Hintergrund) beeinflussen; Vorgänge manipulieren; sich (heimlich) beteiligen; mitverantwortlich sein.
...........................................................................................     
sein Herz in die Hand nehmen; ->>sein Herz in beide Hände nehmen     sich zusammennehmen; Mut fassen; sich überwinden    
............................................................................................
es platzt einem der Kragen->> jemand wird (berechtigt) zornig; jemand lässt die aufgestaute Wut heraus
..........................................................................................
Kopf und Kragen riskieren->> ein hohes Risiko eingehen      
.........................................................................................     
sich um Kopf und Kragen reden ->>    sich durch unvorsichtiges Reden in Gefahr bringen
........................................................................................
jemandem / einer Sache an den Kragen wollen ->>    gegen jemanden / etwas vorgehen / einschreiten wollen      
.......................................................................................     
Das wird uns noch Kopf und Kragen kosten!->>Das wird uns teuer zu stehen kommen! Das wird uns ruinieren / schwer schaden!    
.......................................................................................      
jemanden / sich um Kopf und Kragen bringen ->>    jemanden / sich um alles bringen; jemanden / sich ruinieren / schwer schaden
......................................................................................
es geht jemandem / einer Sache an den Kragen->>     gegen jemanden / eine Sache wird vorgegangen; jemanden / etwas ereilt sein Schicksal; jemand wird bestraft
......................................................................................         
etwas geht Hand in Hand->>etwas funktioniert reibungslos / ohne Probleme; etwas passt zusammen; die einzelnen Arbeitsschritte sind gut aufeinander abgestimmt; etwas geschieht gleichzeitig / gemeinsam
........................................................................................
Finger / Hände weg! ->>Nicht anfassen! Loslassen!      
.......................................................................................
von Hand zu Hand gehen ->>oft den Besitzer wechseln; mehrmals weitergereicht werden ........................................................................................   
etwas in die Hände kriegen->> etwas erlangen / bekommen
........................................................................................
jemandem in die Hände spielen->> (unbeabsichtigt) für jemandes Vorteil sorgen
.........................................................................................
die Hände in den Schoß legen ->>nichts tun; untätig sein
..........................................................................................
die Hände in Unschuld waschen->>     jede Schuld weit von sich weisen; jede Mitschuld ablehnen
..........................................................................................          
sich die Hände reiben ->>sich freuen, schadenfroh sein    
..............................................................................................
ordentlich in die Hände spucken ->>    mit Schwung an die Arbeit gehen         
............................................................................................
in andere Hände übergehen->>den Besitzer wechseln
.............................................................................................           
in falsche Hände geraten ->>    von jemandem in Besitz genommen werden, der damit nicht umgehen kann / für den es nicht vorgesehen war / der damit etwas Schädliches tut      
jemandem in die Hände arbeiten->>     jemandes Nutzen vorbereiten; jemandem zuarbeiten .........................................................................................          
schmutzige Hände haben ->>    an einer Untat beteiligt sein; sich unmoralisch verhalten haben; etwas Schlimmes / Verwerfliches / Kriminelles getan haben; etwas auf dem Gewissen haben
.......................................................................................
jemandem in die Hände fallen ->>(durch Zufall) gefunden werden    
.......................................................................................
zwei rechte Hände haben->>    fingerfertig / geschickt sein; handwerkliches Talent besitzen
......................................................................................      
jemandem sind die Hände gebunden->> jemand ist Willens zu handeln, hat aber keine Möglichkeit dazu; jemand ist handlungsunfähig
......................................................................................
zwei linke Hände haben->> ungeschickt / unbeholfen / tollpatschig sein      
.......................................................................................
von seiner Hände Arbeit leben->> seinen Lebensunterhalt aus eigener Arbeit bestreiten      
...................................................................................
alle Hände voll zu tun haben->> viel Arbeit haben; sehr beschäftigt sein    
...................................................................................      
die Hände nach etwas ausstrecken->> etwas verlangen
...................................................................................          
klebrige Finger / Hände haben     ein Dieb sein; zum Stehlen neigen      
 

 

 

 

 

 

 

oKay, des wars auch schon wieder, BussaL linda 

8.11.06 11:52


Anagram

Die Antwort sagt dir der Wind mein Freund.
Worte dem Frieden im Osten.
Man darf nie wieder
wasser toeten
und gut wird es werden.
9.11.06 17:43


Hallo! Ich bin's wieder der aufdringliche Jakob!

Dies wären meine drei NEHMEESWÖRTLICHTEXTE  

Da platzt einem ja der Kragen!
Ein heißes Gefühl macht sich in mir briet. Vor allem um den Hals herum. Heißer immer heißer. Ein Dröhnen wird hörbar, ein Zischen, dann treten meine Augen hervor. Es ist wie beim Start einer Rakete. Meine Schultern beginnen zu zittern und zu wackeln, mein Kopf scheint zu platzen, ich laufe rot an! KRCHHHZ! Mein Kragen! Die Nähte reißen, ein Knopf sirrt durch die Luft, er scheint sich wie ein Ballon aufzublähen, unaufhaltbar! Ich kann nicht mehr atmen! Lass mich Luft holen, das ich ja nicht mehr zum AUSHALTEN!!! Lass mich LUFT HOLEN! Der Kragen vibriert monoton. Auch er scheint rot zu werden. Dann mit einem Plopp, das an das Rausziehen eines Korken erinnert schnellt er mir vom Hals! Endlich… kann ich mir ein neues Hemd kaufen, dieses mochte ich ja sowieso nicht mehr!  
Einen eisernen Handschuh haben
Mein Problem ist so fürchterlich und schwerwiegend, dass es Ihnen die Haare zu Berge stehen ließe, nämlich: ich kaufe mir gerade einen Handschuh. Ich weiß was ich will und tue was ich will und setze mich immer durch! Ich will einen weißen Glacehandschuh. Ich probiere ihn und plötzlich spüre ich wie der Puls in dieser Hand abgeschnürt wird! Ganz furchtbar! Der Handschuh wird enger! Ich versuche ihn herunter zu bekommen, ich will es … und ich setze es auch durch! Auf einmal muss ich mit ansehen, dass der Handschuh zu Eisen wird! Ich zerre, beiße, spucke, schrie und mache die Verkäuferin nieder doch der verdammeleite Handschuh will nicht weg!!! ICH MÖCHTE ES ABER DURCHSETZEN!!!  
Er ist ganz in ihrer Hand
Ich hasse meine Englischlehrerin, doch im Moment erheitert sie mich und meine Klasse zutiefst! In mitten der Stunde kam nämlich ihr Lebensgefährte in den Raum und entschuldigte sich von Herzen vor aller Augen, dass er ihre Großmutters Vase in einem Anflug von Hass der Farbe wegen zertrümmert hatte. Nun sitzt er in ihrer Hand.  Gefangen. Auf ein Zehntel geschrumpft. Hilflos. Schreiend. Strampelnd. Sie schüttelt ihn unwirsch und ermahnt uns zugleich so etwas nie mit einem Mitmenschen zu tun. „WIE KONNTEST DU?“, schreit sie und quetscht ihn. „ICH VERGÖTTERTE DIESES RELIQUIAR!“. Er entschuldigt sich wortreich und flehte gleichzeitig. Nun kann sie alles von ihm haben, was sie will! Wir schmunzeln. Ihr Freund, der aussieht wie ein blauer Schlumpf (des Luftmangels wegen) beginnt ihr alles zu versprechen. Sie hält inne, lässt ihn herab, er wächst wieder und sie küsst ihn unwirsch auf die Wange. „Hol’ mich nach der Schule ab, ja? Aber bitte in meinem neuen Porsche, gell?“ Er lächelt geknirscht und verlässt schmollend den Raum, wahrscheinlich über ihre Mutter schimpfend.
11.11.06 14:54


Die Nacht, ein Text von Tessi

das ist jetzt natürlich noch nicht fertig, nur mal ein paar zeilen die ich schon geschrieben habe. jez würde mich interressieren welche euch gefallen und welche ihr schlecht findet... oder ob euch keine gefällt oder was euch an welcher nicht gefällt und was schon usw....

 

Die Nacht ist der Trauerschleier einer Witwe;  eine Fassade, die sich über das Leid senkt, aber immer einen Hauch Anmut hinterlässt.

Die Nacht ist das Geheimnis der Göttin Psyche; obwohl immer ein Stück von ihr unser Leben beeinflusst, nehmen wir sie doch wahr ohne an ihr zu zweifeln.

Die Nacht ist die Feindin der Mode; sie bleibt wie sie ist und lässt sich durch nichts beeinflussen.

Die Nacht ist die Spitze des Mont Blanc; unerreichbar und doch so nah lässt sie manch einem keine Ruhe.

Die Nacht ist das Feuer im Kamin; sie erzählt uns sanft aber bestimmt,  dass das Leben auch anders sein kann.

 

 

12.11.06 13:06


Leider noch titellos, werd mir aber einen einfallen lassen!

Hallo liebe Leute!

Ich bins die Luisa, hab jetzt den Absatz mit dem müde sein, aber trotzdem Revulution etc., nochmal überarbeitet, passt mir aber immer noch nicht ganz. (würd mich über verbesserungs Vorschläge freuen)

Er hängt Nudeln
auf einer Wäscheleine auf,
um sie trocknen zu lassen.

Er hasst die Menschheit,
aber das, glaub ich,
beruht auf Gegenseitigkeit.

Er sucht und findet Antorten.
auf Fragen,
die noch nie gestellt wurden.

Er wirft seine Angel aus
und schafft es,
stundenlang ruhig im Sand zu sitzen.

Seine Lachen ist müde,
aber trotzdem,
strebt sein geistiges Ganzes auf die totale Veränderung zu.

Was er hat?
Ein halbes Bier
Ein Wohnmobil
Ein zerbrochenes Leben.
22.11.06 15:38


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